wettbewerb

berlinale 2007
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LETTERS FROM IWO JIMA
Regie: Clint Eastwood, Script: Paul Haggis, 141 min, USA 2006

Ganz in Braun kommt das Double zu "Flags of Our Fathers" (ebenfalls vom Duo Eastwood und Haggis) zur Berlinale im Jahr 2007 - diesmal aus der Sicht der japanischen Verteidiger der Insel Iwo Jima. Das tausendfache Sterben in den Höhlen und in der Vulkanasche auf dem Strand gerät zu einer zähen Aufarbeitung dieser grausamen Episode aus dem Pazifikkrieg, euphemistisch auch "Inselspringen" genannt.

Too GOOD - des Guten zuviel
Das amerikanische Motto "Think positive" wird im Wettbewerb etwas strapaziert, denn die guten Menschen treten im Dutzend auf.
Matt Damon ist "The Good Shepherd" (eine CIA-Familiensaga), George Clooney
sucht in Berlin "The Good German" (ein Schwarz-Weiß-Technik-Retro Exkurs von Regisseur Steven Soderbergh) und Joseph Fiennes spielt den Gefängniswärter mit Herz auf Robben Island in "Goodbye Bafana" (sein Gefangener: Nelson Mandela alias Dennis Haysbert). Hart an der Grenze zum Edelkitsch, trotz des mörderischen Umfelds an der NAFTA-Grenze, agiert Jennifer Lopez als mutige Journalistin in "Bordertown" (gepaart mit dem mutigen Antonio Banderas, Lokalredakteur bei der "Sonne von Juárez"). Absolut pc ist auch "Tuyas Ehe", der Gewinner des Goldenen Bären, denn die rührige Geschichte aus dem Leben der mongolischen Steppenbewohner passt wunderbar zu dem Image des chinesischen Wohlfahrtsstaats (unbedingt sehenswert die Kameraarbeit von Lutz Reitemeier).
Der eigentliche Favorit für den Goldenen Bären als bester Film im Wettbewerb war "Irina Palm", der schon in der ersten Vorführung zehn Minuten stehenden Applaus erhielt. Marianne Faithful ist die "Wanking Grandma", die in einem Londoner Sexshop das Geld verdient, um für ihren kranken Enkel die lebenswichtige Operation in Australien bezahlen zu können.

THE GOOD SHEPHERD
Regie: Robert De Niro, 167 min, USA 2006

THE GOOD GERMAN
Regie: Stephen Soderbergh, 108 min, USA 2006

GOODBYE BAFANA
Regie: Bille August, 117 min, D/B/I/F/GB 2006

BORDERTOWN
Regie: Gregory Nava, 112 min, USA 2006

TUYAS EHE
Regie: Wang Quan'an, 96 min, VR China 2006

IRINA PALM
Regie: Sam Garbarski, 103 min, B/D/L 2006

YELLA
Regie: Christian Petzold, 89 min, D 2007

 

Undingt sehenswert: die "MAX MARA" Präsentation im Kulturforum
(der beste Film aus Italien), passend zur Jahreszeit !



 

 

 

 




 


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