panorama

 

berlinale 2004
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Bear Club / Cachorro (Spanien)
Miguel Albaladejo, 99 min, Spanisch + engl. UT

Durchaus ein heißer Anwärter auf den Teddy, mit wilden Bären beim Kopulieren im Vorspiel zur Geschichte um den mutterlosen Neffen in einem schwulen Umfeld. Viele wunderbare Szenen und Dialoge voller Witz und Esprit, z.B. gleich zu Beginn ein umwerfendes Intermezzo im Bett und an einer lauten Schnellstraße. Unprätentiös und geradlinig ohne Angst vor Sentimentalität.

 

The Machinist (Spanien)
Brad Anderson, 102 min, Englisch

Dieser Film wäre auch im Wettbewerb ein Highlight gewesen. Christian Bale spielt einen ausgezehrten Fabrikarbeiter, Psycho läßt grüssen. Tolle Bilder, großartig gespielt und überzeugend in Szene gesetzt.

 

Cold Light / Kaldaljos (Island)
Hilmar Oddsson, 93 min, isländisch + engl. UT

Depression aus dem Norden gefällig? Auch das Aktzeichnen muß für Offenbarungen herhalten. Film bitte einfrieren im ewigen Eis.

 

Far Side of the Moon / La Face Cachee de la Lune
Robert Lepage, 105 min, Franz. + dt. UT

Der Theatermagier hat einen wunderbaren Blick auf die Erde und deren Bewohner geworfen. Zauberhafte Bilder und Sequenzen lassen keine Langeweile aufkommen. Genial gibt Lepage den Looser, unbedingt sehenswert: das Theater an der Nabelschnur des Films.

 

A Problem with Fear
Gary Burns, 94 min, Englisch + dt. UT

Unterhaltsam, kurzweilig - aber nach einer Weile wiederholt es sich.
Ist aber einer der besseren Filme im Panorama.

 

Untold Scandal / chosun nam nyo sang
E J-Yong, 123 min, Koranisch + engl. UT

O-Ton des Regisseurs nach der Vorführung: "Ich wollte immer schon einmal
einen Kostümfilm machen und habe daher nach einem passenden Stoff gesucht".

Als Vorlage diente ihm leider das Buch "Die gefährlichen Liebschaften" von
Choderlos de Laclos, allseits noch in bester Erinnerung seit es 1988 von Stephen Frears mit Glenn Close und John Malkovich kongenial in Szene gesetzt worden war.
Herausgekommen ist nun ein technisch perfekter, langweiliger Softporno
bei der die Erregung der Ausstatter ständig spürbar ist.

 

Fala Tu / Lives of Rhyme
Guilherme Coelho, 74 min, portug. + engl. UT

Brasilianischer Rap und Einblicke in das Umfeld in dem diese Musik entsteht.
Aber der Funke will nicht so recht auf das Publikum überspringen, denn die Interviews sind zu lang.

 

A Letter to True
Bruce Webber, 78 min, engl.

Do you like dogs ? This is for you ! Really cute and charming:
"... sometimes he is the only one who will listen to me."

 


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